Elternbeirat Städt. Kindertagesstätte Rasselbande, Erlangen

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"Schnupfen, Husten und Heiserkeit" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexandra Fischer, Andrea Hoffmann   

Schnupfen, Husten und Heiserkeit

… dies war das Thema im Elterncafé am 29. Februar 2012. Dazu haben wir uns einen Gast eingeladen:
Alexandra Fischer, als Ärztin im Jugendamt der Stadt Erlangen angestellt, hat uns Informationen und Tipps rund um das Thema „Schnupfen, Husten und Heiserkeit“ gegeben.

Der Schnupfen
Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse, auf dass er sich ein Opfer fasse - und stürzt alsbald mit großem Grimm, auf einen Menschen namens Schrimm. Paul Schrimm erwidert prompt: „Pitschü!" und hat ihn drauf bis Montag früh.

Christian Morgenstern (1871-1914)

   

Der Schnupfen (als Infektionskrankheit) kommt überall vor, ist ansteckend, bleibt oft länger und ein Symptom ist „Niesen". Dieses Gedicht war die Einleitung zu einem informativen Nachmittag, der viele Fragen behandelt hat:

  

Warum werden unsere Kinder krank?

  • Trotz aller Fürsorge der Eltern, Großeltern und Betreuerpersonen werden sie krank.
  • Das Immunsystem von Kindern muss sich erst entwickeln und nach anfänglichem „Nestschutz“ (der natürliche Schutz durch mütterliche Antikörper in den ersten 6 bis 9 Lebensmonaten) eine Abwehr u. a. gegen Erkältungskrankheiten aufbauen. Bei jeder durchgemachten Erkältung werden Antikörper produziert.
  • Kinder haben im Gegensatz zu uns Eltern viel häufiger Körperkontakt zu anderen und sind so wesentlich schneller in Berührung mit Bakterien und Viren.
   

Wie oft ist es normal, dass ein Kindergartenkind krank wird?
Mediziner sagen, dass es durchaus in Ordnung ist, dass ein Kindergartenkind zwischen sechs- und 10 Mal im Jahr krank ist. Die Erkältung dauert durchschnittlich eine Woche an.

   

Wie können wir unsere Kinder abhärten, bzw. helfen, weniger krank zu werden?

Bewegung (am besten an der frischen Luft), gesunde Ernährung, Hygiene (z. B. sorgfältiges Hände waschen) und auch Ruhe sind einige Beispiele, wie wir unsere Kinder gegen Erkältungskrankheiten abhärten können.

   

Wie steckt man sich an?

Viren sind meist der Auslöser für eine Erkältung. Durch das Niesen, Husten und sogar beim Sprechen gelangen sie mit der Atemluft nach draußen und können so durch Tröpfcheninfektion andere Menschen erreichen bzw. anstecken. Ein kleiner Tipp: in den Ellenbogen niesen kann verhindern, dass sich die Viren rasch verbreiten. Es empfiehlt sich auch, keine Stofftaschentücher zu benutzen.
Mit dem Schnupfen gehen oft auch Husten und Halsschmerzen einher. Halsschmerzen können z. B. der Vorbote für eine Erkältung sein. Es empfiehlt sich, viel zu trinken oder Bonbons zu lutschen, damit die Schleimhaut der Atemwege genügend Feuchtigkeit bekommt. Weitere Tipps und Hausmittel, die vielen Eltern heute kaum mehr bekannt sind:

- Halswickel mit warmen Kartoffeln, Quark oder Zwiebeln

- Tees, wie Holunder, Thymian, Lindenblüten oder Spitzwegerich

- Zwiebelsaft

- Honigmilch

   

Auch Husten kann unterschiedliche Ursachen haben. Husten kann z. B. sein: Krupphusten, Rachenentzündung, Kehlkopfentzündung, Bronchitis, Keuchhusten, Asthma,…

Ohrenschmerzen, die bei Kindern häufig in Zusammenhang mit einer Erkältung zusätzlich auftreten, können unabhängig von Medikamenten gut mit einer warmen Zwiebel am schmerzenden Ohr oder Quarkwickeln behandelt werden.

    

Fieber ist ein häufiger Begleiter bei Erkältungskrankheiten. Von Fieber spricht man ab 38 Grad. Um ein Fieber messen zu können, gibt es mittlerweile mehrere Methoden. Die beste und genaueste ist jedoch weiterhin das Messen im Po.

Fieber ist ein Warnsignal und eine Schutzreaktion des Körpers, sowohl bei unseren Kindern als auch bei uns Erwachsenen. In diesem Moment kämpft der Körper gegen Viren an, die hohe Temperaturen nicht abhaben können. die wichtigste Maßnahme beim Fieber ist ausreichende Flüssigkeit (Tee, Wasser, Schorle) für das Kind! Tipp: kühle Wadenwickel helfen, das Fieber wieder zu senken. Eine Fiebersenkung mit Medikamenten (z.B. Paracetamol) ist erst ab 39 Grad, bzw. je nachdem wie schlecht sich das Kind fühlt zu erwägen. Bitte kein allzu großzügiger Einsatz von Fiebermitteln!

   

WICHTIG: es muss trotz aller Hausmittel und Tipps immer abgewogen werden, ob ein Besuch beim Kinderarzt nicht doch erforderlich ist. Mit Säuglingen (bis drei Monate) sollte man bei Fieber auf jeden Fall sofort den Arzt aufsuchen, bei Kindern ab drei Jahren spätestens nach dem dritten Tag. Auch Schnupfen, der bereits mehrere Tage andauert, längere Hustenphasen, Halsschmerzen und / oder Ohrenschmerzen sollten beim Kinderarzt abgeklärt werden.

Es sollte jedoch immer bedacht werden, dass eine Erkältungskrankheit eine ansteckende Erkrankung ist. Vor allem, wenn ein krankes Kind, dass zudem auch noch  Fieber hat in den Kindergarten geht, kann es diese Erkältungsviren schnell verbreiten und so andere Kinder und auch die Erzieherinnen anstecken!

 

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